„Lebensraum Land um Laa“

Die Bürgermeisterrunde hat mit dem Regionalentwicklungsverein „Lebensraum Land um Laa“ viele neue Pläne: Leopold Muck, Karin Gepperth, Herbert Harrach, Manfred Schulz, Leopold Richter, Brigitte Ribisch, Alois Mareiner, Josef Kerbl, Matthias Hartmann, Erni Rauscher und Berater Josef Wallenberger. (Foto: © Ingrid Fröschl-Wendt)

REV neu: „Lebensraum Land um Laa“ hat drei Hauptthemen: Wohnen, Aufbau einer interkommunalen Infrastruktur und Bürgerservice.

Mit ganz neuer Energie, neuen Plänen und sogar einem neuen Namen will die Bürgermeisterrunde den bisherigen Regionalentwicklungsverein Land um Laa in die Zukunft führen.

Die Austrittsdrohung von Manfred Fass habe ein Nachdenken bewirkt, sagen jetzt alle. Man habe sich über den Sommer viel Zeit genommen, in Form von Klausuren über den neuen Weg nachzudenken und sei draufgekommen, dass man sich nicht mit zu vielen Themen verfransen dürfe. Mit der Unterstützung von Regionalberater Josef Wallenberger wurden drei Hauptthemen erarbeitet, die nun gemeinsam und intensiv umgesetzt werden sollen.

Da ist zum einen das Thema Wohnen: Die Prognosen der Bevölkerungszahlen klingen nicht  rosig: Überalterung und Wegzug der Jungen drohen der Region an der Peripherie. Dagegen will die Runde vorrangig Maßnahmen ergreifen. Mithilfe einer gemeinsamen Plattform sollen die Angebote an Wohnraum gesammelt, veröffentlicht und beworben werden. Name soll Schwerpunkt stärker herausstreichen Außerdem soll das Aussterben der Ortskerne verhindert werden. Bestens in das Konzept passt da die Universitätsarbeit von Bürgermeister Matthias Hartmann, die sich mit diesem Problem beschäftigt hat. Er wird daher diese Arbeitsgruppe leiten.

Thema zwei ist der Aufbau einer interkommunalen Infrastruktur. Hier wollen sich die Gemeinden gegenseitig unterstützten. Das Know-how einer Gemeinde soll auch den anderen Gemeinden mit weniger Möglichkeiten zugute kommen.  Diesen Bereich wird Laas Bürgermeisterin Brigitte Ribisch leiten, die durch ihr großes Team die meisten Ressourcen hat.

Thema drei ist Bürgerservice und steht unter der Leitung von Leopold Muck. Da die neue Richtung des Vereines auch nach außen wirken soll, gaben die Bürgermeister dem Verein auch im Rahmen einer Anpassung der Statuten einen neuen Namen. Statt „REV Land um Laa“ heißt der Verein nun „Lebensraum Land um Laa“. Er soll den Schwerpunkt, mithilfe der  Maßnahmen eine lebenswerte Umgebung zu schaffen, viel stärker herausstreichen.  

(Quelle: NÖN - Ingrid Fröschl-Wendt)